2003   Armin T. Wegner Humanitarian Award  gestiftet

 

Am 12. Oktober 2003 prŠsentierte die Arpa Foundation for Film, Music and Art  (Los Angeles) auf dem Arpa International Fimfestival in Hollywood die Stiftung des  Armin T. Wegner Menschenrechts-Filmpreises  fŸr engagierte Filmschaffende.      

       

 
 

2003   Carlo Massa (italienischer Filmemacher) empfing als erster den Armin T. Wegner Award  fŸr seinen Dokumentarfilm ăDestination NowhereŇ Ÿber den Genozid an den Armeniern.

Carlo Massa
 

 

2004  James Miller und Fergal Keane, zwei BBC-Journalisten, wurden am 1.   Oktober 2004  mit dem Armin T. Wegner Award geehrt fŸr ihren Dokumentarfilm ăArmenia: The BetrayedŇ und fŸr ihre engagierte   Filmdokumentation aus den besetzten PalŠstinensergebieten. James Miller wurde wŠhrend der Dreharbeiten in Gaza von israelischen Soldaten erschossen.
Der posthume Armin T. Wegner Award fŸr James Miller wurde in Hollywood von Sophy Miller, seiner Witwe, entgegengenommen. Mehrere Jahre spŠter   wurde eine Untersuchung der israelischen Armee zum  Tod von James Miller abgeschlossen, die den Angehšrigen eine Schmerzensgeldzahlung zusprach.

 

James Miller und Fergal Keane
 

2005  Joanelle Romero.  Die indigene Filmemacherin, Autorin und Regisseurin empfing den Armin T. Wegner Award am 7. Oktober 2005 im historischen    Roosevelt Hotel (Hollywood)  fŸr ihren Dokumentarfilm ăThe American Holocaust: When it's all over I'll still be IndianŇ Ÿber die  Vernichtung der amerikanischen Ureinwohner.

 

Joanelle Romero

 

 

2006  Michael Hagopian, Professor fŸr Politikwissenschaft und Wirtschaft sowie Dokumentarfilmer, wurde am 27. Oktober 2006 mit dem Armin T. Wegner Award ausgezeichnet fŸr seine Dokumentarfilm-Trilogie ăThe WitnessŇ Ÿber  die Verfolgung von Armeniern vom Osmanischen Reich  bis zum Jahre 1923.

 

Michael Hagopian

 

 

2007  Carla Garapedian, BBC-Korrespondentin und Absolventin der London School of Economics and Political Science erhielt den Armin T. Wegner   Award am 4. November 2007 fŸr ihren Film ăThe ScreamersŇ. In diesem Film begleitet sie mit der Kamera die weltberŸhmte US-Rockband ăSystem of A DownŇ. Die Band, deren fŸnf Mitglieder alle armenischstŠmmig sind,   berichtet zwischen grandiosen live-Szenen aus ihren Konzerten  - nicht zuletzt auch von der Europa-Tournee in Amsterdam, London und  und Berlin - Ÿber die  Suche nach ihren Wurzeln und Ÿber ihr Engagement gegen das Vergessen und gegen die Leugnung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie in Ruanda, in Bosnien oder in der TŸrkei des  Jahres 1915.

 

 

2008  Theodore Braun ist  Assistenzprofessor fŸr Drehbuch  und Film an der   University of Southern California.  Nach anderen, in den USA preisgekršnten Filmen verbrachte er fŸnf Monate im Sudan, wo er den Všlkermord in Darfur filmisch dokumentierte. Sein Film ăDarfur NowŇ wurde in die TOP Five  des US-Dokumentarfilms gewŠhlt. Der Film, der auf brutale Abbildungen von Gewalt verzichtet, gibt den FlŸchtlingen eine Stimme, begleitet Rebellen gegen den Všlkermord, bringt auch entlarvende Interview-Passagen  mit TŠtern oder Verantwortlichen der Verbrechen und dokumentiert die Arbeit des Internationalen Strafgerichtshofes Den Haag gegen den Všlkermord in Darfur. Ted Braun erhielt am 26. Oktober 2008 den Armin T. Wegner Award. 

Theodore Braun